Noch mehr Schilder zerstört! Ortsverschönerungsverein bestürzt über Vandalismus

Freitag, 10. September 2021, Dorfener Anzeiger / Lokalteil

Noch mehr Schilder zerstört

Ortsverschönerungsverein bestürzt über Vandalismus

So war es gedacht: Freude sollten die Bilder der OVV-Fotoaktion auch den Bewohnern des nahen Seniorenheims machen.

Foto: Anne Huber

Isen – Dass Unbekannte in der Nacht von Sonntag auf Montag die Schilder mit den Teilnehmerbildern der Fotoaktion des Ortsverschönerungsvereins (OVV) Isen im Bürgerpark zerstört haben, hat bei den Verantwortlichen Bestürzung ausgelöst. „Wir haben uns entschlossen, die verbleibenden Bilder bewusst noch einige Tage stehen zu lassen“, hatte Vorsitzende Petra Forstmaier im Gespräch mit unserer Zeitung gesagt.

Doch jetzt haben der oder die Täter noch eins drauf gesetzt: In der vergangenen Nacht wurden die restlichen, noch intakten Schilder zerstört und zum Teil in die Isen geworfen. „Wir sind echt entsetzt“, sagt Forstmaier zur letzten Tat. „Das geht jetzt auch monetär zu unseren Lasten, denn die Tafeln waren aus gutem Holz, stabil gebaut und zur Wiederverwendung gedacht.“

Aber auch der immaterielle Schaden ist groß: „So etwas ist wirklich demotivierend“, sagt Forstmaier. Dass immer wieder einmal Pflanzflächen mit dem Fahrrad befahren werden, Blumen geköpft oder Sträuße gepflückt werden, ist man beim OVV gewöhnt. Und auch die Scheibe eines Schaukastens am Rentnerweg wurde schon einmal eingeschlagen. „So etwas kostet uns einen Haufen Geld, das wir eigentlich gerne für andere Dinge ausgeben würden“, bedauert Forstmaier. Die Zerstörung der Fototafeln trifft den OVV auch deswegen besonders, weil man damit den Besuchern des Bürgerparks und besonders den Bewohnern des nahen Seniorenheims eine Freude machen wollte. „Wir haben viel positive Resonanz bekommen.“

Traurig sei der Vandalismus auch für die Teilnehmer der Fotoaktion „Tiere im Garten“, die mit ihren Bildern in der Freiluftausstellung vertreten waren. „Wir haben uns wohl zu früh gefreut, als wir dachten, dass die Bilder Regen und Hochwasser gut überstanden haben“, sagt Forstmaier. Jetzt denke man über eine Belohnung für Hinweise nach. Denn unterkriegen lassen wolle man sich nicht. „Wir machen weiter“, kündigt Forstmaier an.

ahu

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