Im Lehrplan für bayerische Grundschulen steht für den HSU (Heimat- und Sachunterricht) der 2. Klassen „Hecken“. Da war es für die Isener Grundschule naheliegend, den Heckenlehrpfad zu besuchen.
Heute, am 1.10., kam um 8 Uhr und um 10 Uhr je eine zweite Klasse mit Lehrkraft zum Heckenlehrpfad. Josef Schwaiger, der nicht nur eine Tochter in einer dieser Klassen hat, sondern auch im Museum Ebersberg umweltpädagogische Schulklassenprogramme leitet, gestaltete den Unterricht.
Die Kinder hatten schon etwas Vorkenntnisse: Vor allem der Neuntöter, den sie in einem Film gesehen hatten, hat es ihnen angetan. Als es dann in einem spielerischen Abfragen um die verschiedenen Ebenen einer Hecke ging, wussten sie schon jede Menge beizutragen. Bäume, Sträucher, Kräuter und Wurzeln wurden von den Kindern selbst dargestellt. Auch die Lehrerin kam als Hase zum Einsatz. So wurden die Vorteile einer Hecke sichtbar und erlebbar.
In einer zweiten Lerneinheit suchten die Kinder in Kleingruppen nach Pflanzen, die auf den Tafeln abgebildet sind. Sie waren mit Eifer dabei und berichteten anschließend der ganzen Gruppe, was sie über ihre Pflanze gelernt hatten. Ganz am Ende suchten noch alle nach den „Tieren, die nicht davonlaufen“, den lebensgroßen Holztieren, die entlang des Heckenlehrpfads zu finden sind. Alle Tiere und sogar ein Nest lebender Hornissen wurden gefunden.
Als die Kinder nach gut einer Stunde wieder zur Schule zurückkehrten, hatten alle nicht nur viel Spaß gehabt, sondern auch eine Menge gelernt.