Organisiert von der Pfarrgemeinde und mit Hans Schrimpf an der Spitze, trafen sich um 9 Uhr zahlreiche Helferinnen und Helfer, um gemeinsam anzupacken. Mit Handschuhen und Müllsäcken ausgestattet (gesponsert von der RWG Isen) verteilten sich die Gruppen über das gesamte Ortsgebiet. Das Ziel war einfach: einsammeln, was andere achtlos liegen lassen.
Unterwegs in Isen
Auch die Isies vom OVV waren dabei und kümmerten sich unter anderem um den Meindlpark. Andere zogen entlang von Straßen und Wegen, überall mit demselben Ergebnis: Es kommt mehr zusammen, als man denkt.
Der gesammelte Müll konnte am Pfarrgemeindehaus abgegeben werden. Als Dankeschön wartete dort eine Brotzeit und für die Isies sogar noch ein Eis vom Café Eins.
Was wir gefunden haben
Wer glaubt, es gehe vor allem um große Müllberge, liegt daneben. Das eigentliche Problem sind die vielen kleinen Dinge: Zigarettenkippen in großer Zahl, besonders entlang der Straßen; Taschentücher und Feuchttücher; Plastikverpackungen, Folien und Tüten; Masken und Styroporreste; Einweg-Vapes und ihre Verpackungen.
Gerade die Kippen fallen immer wieder besonders auf. Sie sind klein, unscheinbar und dennoch das häufigste Müllproblem überhaupt. Was viele nicht wissen: Die Filter enthalten Kunststoff und bleiben über Jahre in der Umwelt. Auch Feuchttücher sind kein Papier, sondern bestehen aus Kunststofffasern. Sie verschwinden nicht einfach, sondern zerfallen in kleinste Teile.
Das eigentliche Problem
Was dieser Vormittag einmal mehr gezeigt hat: Es sind nicht die großen illegalen Müllablagerungen, die das Bild einer Gemeinde prägen. Es sind die vielen kleinen Dinge, die mal schnell weggeworfen werden – aus dem Autofenster, beim Spazierengehen, neben der Parkbank. Und genau diese Kleinigkeiten summieren sich.
Danke an alle Helfer
Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht haben an die Organisatoren, die Unterstützer und jede einzelne helfende Hand. Solche Aktionen zeigen, was möglich ist, wenn viele gemeinsam anpacken.
Vielleicht schaffen wir es ja, dass wir beim nächsten Ramadama ein bisschen weniger finden.